Präsident Ilham Aliyev und EU-Ratspräsident trefen sich in erweitertem Format zum Dinner
11.03.2026 [23:10]
Am 11. März haben sich der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, und der EU-Ratspräsident, António Costa, in einem erweiterten Format zum Dinner getroffen.
Hervorgehoben wurde, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und der Europäischen Union in verschiedenen Bereichen weiter entwickelt. Besonders der Dialog über Fragen der Sicherheit, Energie und des Verkehrs kommt erfolgreich voran
Die Seiten sprachen auch die vor kurzem in Aserbaidschan im Rahmen des Beratenden Rats für den Südlichen Gaskorridor abgehaltenen Treffen an und verwiesen auf die Bedeutung der in diesem Format geführten Diskussionen.
Zudem wurde betont, dass Aserbaidschan als zuverlässiger Partner zur Energiesicherheit Europas beiträgt, wobei die Gasexporte des Landes in zehn europäische Länder als Teil dieses Beitrags betrachtet wurden.
Bei dem Treffen wurden auch Fragen zu Transport, Logistik und Konnektivität erörtert. Dabei wurde die Bedeutung des TRIPP-Projektes als Teil des Mittleren Korridors unterstrichen. Außerdem sprachen die Seiten über die Beteiligung der Europäischen Union an der Wiederherstellung und dem Wiederaufbau der Eisenbahnlinie nach Nachitschewan als Fortsetzung dieses Projekts.
Die Seiten tauschten auch Meinungen über die Perspektiven der Ausweitung der Handelsbeziehungen zwischen Aserbaidschan und der Europäischen Union auf der Grundlage präferenzieller Zolltarife aus.
Man betonte Fortschritte bei der Friedensagenda zwischen Aserbaidschan und Armenien, wobei die Europäische Union ihre Bereitschaft bekundete, zur Weiterentwicklung des Friedensprozesses beizutragen.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurden außerdem Perspektiven der Zusammenarbeit in den Bereichen digitale Transformation, künstliche Intelligenz und der Aufbau von Rechenzentren erörtert.
Am Ende des Treffens gaben Präsident Ilham Aliyev und der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, eine gemeinsame Presseerklärung ab.