WISSENSCHAFT UND BILDUNG


Mit der ECMO-Methode wird das Corona-Virus bei „kritischen“ Fällen behandelt

Weltweit haben sich laut der Johns Hopkins Universität knapp 500.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die häufigsten Symptome der Erkrankten sind Fieber und trockener Husten.
80 Prozent der Infizierten haben einen „milden bis moderaten“ Krankheitsverlauf. Knapp 14 Prozent erleiden jedoch eine „schwere“ Erkrankung und sechs Prozent der Fälle werden als „kritisch“ eingestuft. Das Virus kann sich zudem stark auf die Lunge auswirken, wie 3D-Aufnahmen aus dem Inneren eines Patienten zeigen: Das gesamte Atemorgan ist befallen und stark geschädigt.
Bei einigen Patienten löst das Virus deshalb Atemnot aus. Das Blut wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Im Extremfall reichen auch Sauerstoffgeräte nicht mehr aus, um die Patienten zu beatmen. Die behandelnden Ärzte müssen dann eine sogenannte extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) durchführen.

© Jede Verwendung von Materialien muss durch den Hyperlink kenntlich gemacht werden